Die zweite Woche habe ich mit Elan gestartet! Der Gürtel lässt sich besser schließen und das erste Ziel: „ein Knopfloch enger“ rückt in greifbare Nähe! Außerdem freut mich mein Bizeps, der stehts als erstes wächst! Soviel zum Wochenbeginn…

News aus der Muckibude

Das erste Training der Woche lief ausgezeichnet, ich konnte meinen Kalorienverbrauch von 700 auf 780 Kalorien steigern. Vielleicht lag das aber auch daran, dass ich wie verrückt auf dem Crosstrainer gelaufen bin, denn mein Handy hat maßgeblich den Brustgurt oder den Trainingscomputer gestört. Jedenfalls passte der viele Schweiß nicht zu einem Puls von 130. Nachdem ich das Handy wieder an einer anderen Stelle untergebracht hatte zeigte auch der Trainingscomputer wieder einen Puls von 160 an.

Warum Handy beim Training? Wegen der Musik natürlich. Ich habe die letzten Tage außerdem meine Workout-Playlist bei Spotify erneuert und freue mich sehr über folgende musikalische Motivationen:

  • Marilyn Manson – Rock Is Dead & New Model No. 15
  • VNV Nation – Control
  • Laing – Nacht für Nacht & Zeig deine Muskeln
  • MIKA – Big Girl
  • Russkaja – Energia
  • Deichkind – Selber machen lassen
  • Britney Spears – Gimme More & Toy Soldier
  • und natürlich: Helene mit Atemlos, da hilft der Bass oder man rennt davon!

Ob es am Ende an der Musik oder am Handy lag oder an der verbesserten Performance: das Sonntagstraining war wohl mein bestes Training überhaupt! Innerhalb einer Stunde 10 km und 900 Kalorien. Das ist mal ne Vorgabe, die mir gefällt!

News aus dem Gourmettempel

In der Küche gab es wieder einmal etwas Neues! Die Buddha Bowl. Das ist eine Schüssel, prall gefüllt mit Leckereien, wie der Bauch vom Buddha. buddha-bowlIn meinem Fall waren das Jasmin Reis als Grundlage, im Ofen geschmorter Kürbis, karamellisierte Zwiebeln, grüne Paprika in Olivenöl, Champignons, Kichererbsen mit Brokkoli, ein Stück Avocado und Hummus.

Nachdem ich die komplette Küche in einen Ort des Grauens verwandelt und eine Unmenge an dreckigem Geschirr und Töpfen und Pfannen verursacht hatte beschlich mich der Gedanke, dass ich nie wieder eine Buddha Bowl mache. Aber nach den ersten Gabeln aus dieser Bowl war ich gleich vom Gegenteil überzeugt. Das war sowas von lecker. Unglaublich! Dafür fühlt sich der eigene Bauch am nächsten Tag auch etwas nach Buddha an.

Fail der Woche!

Letzte Woche habe ich ja bereits gedankenverloren Couscous in mich hinein gefuttert und nicht gemerkt, dass das natürlich Weizen ist und diese Woche noch ein viel schönerer Fail! Mitte der Woche hatte ich mehrere lange Meetings. In den Meetingräumen stehen Getränke zur Verfügung. Die erste Cola Light war sehr lecker, die zweite Cola Light ebenfalls. Und Cola Light hat ja auch gar keine Kalorien. Super! Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Cola enthält ja Koffein.

Der Mensch ist also nicht geschützt vor seiner eigenen Dummheit. Ich nehme es mit Humor.

Den Fail Nummer drei gab es dann beim gemeinsamen Kneipenbesuch mit den Kollegen. Ich habe mehr Weinschorle getrunken als für mich gut wären (sind nur zwei, daher geht das rasch) und hatte zuhause dann natürlich Bärenhunger und wenig Disziplin. Gepaart mit der Tatsache, dass ich in der Kneipe die einzige vegane Speise zum Abendessen hatte: eine riesige Portion Pommes Frites. Auf der anderen Seite: meine Kollegin, die im Januar eine vegane Phase einlegen wollte hatte Käsespätzle. Schlimmer geht immer!

Was ziehe ich daraus? Ich bin nicht immer perfekt bei dem was ich tue, aber auch gar nicht so schlecht!

Depression der Woche aka Kalorientragödie

Samstagmittag, beim Fertigmachen für den Stadtbummel, in die Jeans gestiegen: eng! Nach 12 Tagen Plackerei und zwei Tagen mit normalem Essverhalten und einer kleinen Sportpause (nur Yoga und einen Tag Ruhe). Ist das gemein. Die Rückschläge sind das Fieseste. Könnte aus Frust eine Pizza bestellen, mit richtig viel Käse und Salami. An dieser Stelle positiv und stark zu bleiben ist nicht leicht.

Stark geblieben bin ich dann auch nicht. Den Samstagabend habe ich sehr früh mit einem Sekt eingeläutet und dann natürlich gleich wieder übertrieben: zwei Gin Tonic. Danach ganz anständig vor dem Fernseher ein paar Grünkohlchips und einen Fenchel. Das Telefon stand nicht still an diesem Abend. Wir sollen noch kurz in die Kneipe um die Ecke kommen. Die Freundin bettelte hartnäckig und die Lebensgefährtin wollte unbedingt hin…es waren dann noch drei Pils und drei Stullen vor dem Schlafengehen. Und das obwohl ich auf keinen Fall Bier mit Alkohol trinken wollte, weil es mein absolutes Lieblingsgetränk ist. Hat einfach nicht klappen sollen.

Am Sonntag konnte ich mich dann mit Sport aus der Depression reißen!

Zusammenfassung der zweiten Woche

Dinge für den Magen:

  • grünes Thai Curry
  • gefüllte Paprika
  • ganz leckere Erdnussbutter
  • das erste Mal richtiges Kneipenessen: Pommes mit Salat
  • Kürbissuppe mit Kokos und viel Ingwer
  • die legendäre Buddha Bowl

und für die Muskeln: 24,4 km in 2 Stunden und 35 Minuten und dabei 2040 Kalorien verbraucht!

Also insgesamt eine bessere Woche, als ohne „vorsätzlich Gutem“! Woche drei wird dann hoffentlich wieder ein sportliches Highlight.