Die „laissez faire“-Woche

Letztes Jahr kränkelte ich erst im Februar, dieses Jahr schon etwas eher. Die letzte Woche habe ich hauptsächlich auf dem Sofa verbracht, kaum Sport, viel Gejammer und noch viel mehr „Ungutes“. Ich habe mir Burger, Steaks und Pizza sowie Süßigkeiten, Kuchen und Joghurttörtchen und Thunfisch, Tintenfischringe und Käse schmecken lassen. Es war auf der einen Seite wunderbar lecker, auf der anderen Seite endete es jedes Mal mit Bauchschmerzen und einer schlaflosen Nacht.

Außerdem schnellte in der Kalorienapp der Zähler öfter über die 3000 Kalorien. Ich habe kein schlechtes Gewissen deswegen, aber es zeigt mir einmal mehr, dass das was ich gerade tue das Richtige ist und die kleinen Ausrutscher mir nicht gut tun.

Natürlich war nicht alles schlecht! Es gab auch einige vegane Schmankerl, wie z.B. selbstgemachtes Chili con Tofu. Das ist so gut, ich könnte es wirklich jeden Tag essen. Außerdem Rohkostsalat mit Rote Beete und Tofu. Also Tofu ohne Ende. Weiterhin gab es exotisches Blumenkohl Curry mit Tomatensoße und viel Zimt und Anis und Fenchel und Ingwer: sehr lecker und ohne Kokos auch sehr kalorienverträglich.

Zum Thema Sport…Pause muss manchmal eben auch sein.

Die Arbeit der vorherigen Wochen zahlte sich zwischenzeitlich aus, der Gürtel war zuverlässig ein Loch enger zu schnallen. Die kulinarischen Ausflüge in die Welt der bösen Kalorien und bösen Lebensmittel haben die Sache mit dem Gürtel wieder umgekehrt. Aber ich weiß, dass die vier Wochen zu einem Erfolg geführt haben und ich lasse mich von der Woche Nummer fünf nicht vom Ziel abbringen und starte mit Elan in die kommenden Wochen.